Startschuss für den Bau der Verlängerung der S31

Niessl: „Bau der B61a bringt die gewünschte Entlastung für die Bevölkerung, mehr Sicherheit und eine Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Mittelburgenland.“

Mit dem Spatenstich zum Bau der B61a als Verlängerung der Schnellstraße S31, vom Kreisverkehr S31/ B50 bis zur B61 Rattersdorf, fiel heute der Startschuss für eines „der aktuell wichtigsten Infrastrukturprojekte für das Mittelburgendland und den Wirtschaftsstandort Mittelburgenland“, betont Landeshauptmann Hans Niessl. „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz. Wir wissen, dass sich Firmen dort ansiedeln, wo die Verkehrsinfrastruktur passt.“ Es sei eine der wichtigsten Aufgaben der Landesregierung, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Das gut 10 Kilometer lange Straßenstück bewirke durch die Verkehrsentlastung mehr Lebensqualität für über 8.000 Einwohner der Gemeinden Oberpullendorf, Frankenau - Unterpullendorf, Steinberg - Dörfl, Mannersdorf und Oberloisdorf, sagt Straßenbaulandesrat Helmut Bieler, denn: „Mehr als zwei Drittel des Verkehrs werden sich laut Prognosen aus den Ortschaften auf die B61a verlagern. Das wird auch zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beitragen. Das ist ein wichtiges Projekt für die Region! Die Entlastungsstraße wird als zweispurige Landesstraße gebaut, der Bund stellt für die Finanzierung 37 Millionen Euro zur Verfügung.“ Die Verkehrsfreigabe erfolgt 2017. Eigens angereist zum Spatenstich des wichtigen Straßenprojektes sind Infrastrukturminister Alois Stöger und Asfinag-Vorstand DI Alois Schedl.

Die B61a sei ein Vorzeigeprojekt, die gute Zusammenarbeit im Rahmen des offenen Planungsprozesses beispielhaft, freut sich Straßenbaulandesrat Helmut Bieler. „Ich habe noch nie erlebt, dass die Bevölkerung so geschlossen hinter einem Projekt gestanden ist. Wir haben den Verlauf der Entlastungsstraße mit der Bevölkerung abgesprochen und nach deren Vorstellungen gebaut.“
Zuversichtlich ist Bieler hinsichtlich des Baues des letzten Kilometers bis zur Grenze und des Anschlusses an das ungarische hochrangige Verkehrsnetz. Mit den Nachbarn führe man dazu laufend Gespräche. 

Bau als Landesstraße erspart dem Bund Geld
Die Verlängerung der S31 Nord und Süd wurde aus dem Bundestraßengesetz genommen. Die Konsequenz: Die B61a wird als Landesstraße gebaut. Deshalb sei die gewählte Variante eine gute Lösung, von der auch der Bund profitiere, betont  Infrastrukturminister Alois Stöger: „Der Bund hat sich durch diese Lösung viel Geld erspart.“ Hintergrund: Der Bau einer Bundesstraße kommt teurer als der Bau der Landesstraße. „Grenzregionen brauchen eine Anbindung an die Zentren, wir müssen die Grenzregionen ins Zentrum rücken. Wenn wir wollen, dass Österreich wirtschaftspolitisch vorne steht, dann brauchen wir Netzwerke, Straßen sind solche Netzwerke“, so Stöger.

Ein Europa, das zusammenwächst, brauche die dazu notwendige Infrastruktur, erklärt Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld. Die Natur dürfe dabei aber nicht auf der Strecke bleiben: „Wir haben darauf geachtet, dass beim Bau der B61a möglichst naturnah und umweltschonend gebaut wird, dafür wird auch viel Geld in die Hand genommen, zum Beispiel für Ausgleichsflächen oder für Maßnahmen, die sicherstellen, dass durchschnittene Habitate von der Tierwelt gequert werden können.“

Arbeitsplätze im Land abgesichert, burgenländische Betriebe profitieren
Niessl spricht sich klar für den weiteren Ausbau und zur weitern Attraktivierung der Verkehrsinfrastruktur im Burgenland aus. Demnächst soll dazu die Gesamtverkehrsstrategie Burgenland vorgestellt werden.  Auch habe man darauf geachtet, dass beim Bau der B61a burgenländische Firmen profitieren und heimische Jobs abgesichert werden. „Bei der Strabag, die mit der Bauausführung beauftragt wurde, arbeiten 600 Burgenländer. Und burgenländische Unternehmen kommen als Subunternehmer zum Zug“, so der Landeshauptmann.


Pressefotos zum Downloaden: Spatenstich Bau B61a 1, 2, 3

Bildtext Spatenstich zum Bau der B61a 1,2, mit Landeshauptmann Hans Niessl, BM Alois Stöger, LR Peter Rezar, LR Helmut Bieler, Asfinag-Vorstand DI Alois Schedl (6. v.l.), LAbg. Bgm. Klaudia Friedl

Bildtext Spatenstich zum Bau der B61a 3 (v.l.): Straßenbaulandesrat Helmut Bieler mit Infrastrukturminister  Alois Stöger, Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrat  Peter Rezar und Landesrat Andreas Liegenfeld

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Wolfgang Sziderics, 22. September 2014

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