„Klangfrühling“ unter neuer Intendanz

Kulturlandesrat Helmut Bieler dankt Johannes und Eduard Kutrowatz und heißt Clara Frühstück und Willi Spuller herzlich willkommen

Nach fünfzehn erfolgreichen Jahren legen Johannes und Eduard Kutrowatz in bester Einvernahme und Absprache mit Kulturlandesrat Bieler die Leitung des Festivals »klangfruehling« in die Hände von Clara Frühstück und Wilhelm Spuller. „Was im März 2001 begann und nun seit 14 Saisonen die Burg Schlaining und die gesamte Festivallandschaft des Burgenlandes bereichert, ist von unschätzbarem immateriellen, aber auch materiellen Wert! Der Klangfrühling Burg Schlaining bietet eine einzigartige Atmosphäre, die von Internationalität, großer Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und hoher künstlerischer Qualität geprägt ist. Eduard und Johannes Kutrowatz haben stets ein hochinteressantes Programm präsentiert und sind ihrer Linie, nämlich, der Kombination von klassischer und zeitgenössischer Musik, immer treu geblieben. Die äußerst positive Entwicklung des Festivals in den vergangenen Jahren ist der beste Beweis dafür. Damit ist in Stadtschlaining etwas aufgebaut worden, das die Stadt in Musikkreisen überregional und international zu einem Begriff gemacht hat. In diesem Sinne ein  aufrichtiges ‚Danke‘ an Johannes und Eduard Kutrowatz und ein herzliches ‚Willkommen‘ an die neuen Intendanten Clara Frühstück und Willi Spuller“, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler.

Clara Frühstück, Pianistin aus Horitschon, begann schon als Dreijährige mit dem Klavierspiel. Wilhelm Spuller, Sänger und Komponist aus Wiesen, besuchte mit vier Jahren die musikalische Früherziehung, ehe er Blockflöte, Klavier, Trompete und Schlagzeug an der Musikschule lernte. Für beide war sehr früh klar, dass sie ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollen. Clara Frühstück studierte Konzertfach Klavier in Eisenstadt, Wien, Graz, Berlin und Madrid, Wilhelm Spuller Klavierpädagogik und Komposition in Wien und später Gesang in Basel und Wien. Heute sind beide auf internationalen Podien zu Gast.

Was beide verbindet, ist die Leidenschaft zur Musik, die Faszination für Kunst. Musik verbindet, Kunst verbindet. So ist es nicht verwunderlich, dass in ihren Konzerten viel Platz für Interaktionen, Verbindungen und Symbiosen der besonderen Art ist. Genau das haben sie bei ihrem ersten gemeinsamen Projekt unter Beweis gestellt: »Die Rose – ein wüstet Tohuwabohu an Gefühlen«, einem Konzert der Sonderklasse im Rahmen von »Lisztomania 2011« im Lisztzentrum Raiding. Wilhelm Spuller entwickelte und programmierte diesen Abend mit Eigenkompositionen und Werken von Franz Liszt. Clara Frühstück verzauberte mit ihrem Spiel die Zuhörer. Dazu gesellte sich der wunderbare Wolfgang Böck, der in die Rolle eines fiktiven Zeitgenossen Liszts schlüpfte, eingebettet in atemberaubender Literatur von Gerhard Altmann. Bieler dazu abschließend: „Man darf gespannt sein, wie sich diese Verbindungen und Symbiosen in der Programmierung des Klangfrühlings wiederfinden. Zieht man dazu auch noch ihr Interesse für andere Kulturen, für das Reisen in Betracht, so darf man sich auf ein lebendiges, buntes, dynamisches und unterhaltsames Festival in Schlaining freuen!“

Pressefotos zum Downloaden: Klangfrühling Intendanz 1, 2

Bildtext: Kulturlandesrat Helmut Bieler und Bürgermeister Markus Szelinger dankten Johannes und Eduard Kutrowatz und hießen Clara Frühstück und Willi Spuller beim „Klangfrühling“ herzlich willkommen

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Fercsak Hermann, 08. Oktober 2015

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