Festakt des Landes Burgenland:

LH Hans Niessl konnte hochrangige Gäste mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer an der Spitze sowie weitere prominente Zeitzeugen aus Österreich, Ungarn, Deutschland und der Slowakei in Eisenstadt begrüßen.

 

Das Land Burgenland nahm heute das Jubiläum „25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“ zum Anlass, dieses Ereignis von welthistorischer Bedeutung mit einem Festakt zu würdigen. Landeshauptmann Hans Niessl konnte eine ganze Reihe hochrangiger Gäste mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer an der Spitze und Vertreter der Bundesregierung ebenso begrüßen wie den damaligen Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky und zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter.

 

Im Rahmen des Festaktes im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt äußerten sich zudem Prof. Dr. Horst Teltschik, der Kanzleramtsminister Dr. Friedrich Bohl, Bildungs- und Wissenschaftsminister Peter Pellegrini aus der Slowakei, der ungarische Staatssekretär Gergely Pröhle sowie Dagmar Schellenberger, Intendantin der Seefestspiele Mörbisch.

 

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bezeichnete in seiner Festansprache das Jahr 1989 als „Wunderjahr“. „Auf realer Ebene war es nicht vorstellbar, dass es einmal keinen Eisernen Vorhang geben könnte“, so Fischer weiter. Er bezeichnete zudem den darauf folgenden Aufbau in den östlichen Nachbarstaaten als „eine Schwerarbeit und Feinarbeit zugleich“. Er gratulierte dem Burgenland zur positiven Entwicklung und dankte der Burgenländischen Landesregierung mit Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze für die Durchführung dieser Festveranstaltung.

 

Landeshauptmann Hans Niessl: „Das Burgenland war jahrzehntelang die östlichste Region des Westens und rückte schließlich durch den Fall des Eisernen Vorhangs in das Herz eines neuen Europas.“ Niessl hob den sehr friedlichen Verlauf der Ereignisse vor 25 Jahren hervor – „eine Entwicklung, die man nach den schrecklichen Erfahrungen von 1956 und 1968 nicht automatisch voraussetzen konnte“. Man habe jedoch schnell erkannt: „Das ist eine historische Chance für Österreich und ganz besonders für das Burgenland.“ Die Burgenländerinnen und Burgenländer hätten einmal mehr ein auch international beachtetes Beispiel an Solidarität und Hilfsbereitschaft gegeben. Weiters verwies der Landeshauptmann auf den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie auf die überaus erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung, die der Fall des Eisernen Vorhangs besonders für das Burgenland mit sich gebracht habe. Niessl: „Die vergangenen 25 Jahre waren eine Periode des Friedens, der Freiheit, der Demokratie, der Öffnung und des Zusammenwachsens in Europa. In Anbetracht aktueller Konflikte andernorts erkennen wir die herausragende Bedeutung dieser friedlichen Entwicklung.“

 

Als Ehrengäste konnten zudem unter anderem die Minister Gabriele Heinisch-Hosek, MMag. Dr. Sophie Karmasin und Alois Stöger sowie Landeshauptmann a.D. Hans Sipötz begrüßt werden. Im Anschluss an den Festakt, dem insgesamt rund 300 Besucherinnen und Besucher beiwohnten, standen eine von den Seefestspielen Mörbisch gestaltete Operettengala sowie ein Empfang des Landeshauptmannes auf dem Programm. Eine Zusammenfassung der Festveranstaltung zeigt ORF 2 am kommenden Sonntag um 10.05 Uhr in der Sendung „Focus Europa – 25 Jahre Grenzöffnung“.

 

Pressefotos zum Download:    Festakt 25 Fall des Eisernen Vorhangs 1, 2, 3

 

 

Bildtext 1, 2: v.l. Minister Peter Pellegrini (SK), Prof. Dr. Horst Teltschik (D), LH Hans Niessl, Bundespräsidentent Dr. Heinz Fischer, Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky, Kanzleramtsminister a.D. Dr. Friedrich Bohl (D), Staatssekretär Gergely Pröhle (H)

Bildtext 3: Podiumsdiskussion v.l. Kanzleramtsminister a.D. Dr. Friedrich Bohl (D), Staatssekretär Gergely Pröhle (H), LH Hans Niessl, Moderator CR Mag. Walter Schneeberger, Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky, Seefestspiele Mörbisch-Intendantin Dagmar Schellenberger und Minister Peter Pellegrini (SK)

Bildquelle: Landesmedienservice

 

Christian Bleich, 13. August 2014 

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