Eröffnung von Hochwasserschutz-Einrichtungen in der Gemeinde Weppersdorf

LH Niessl: „Schutzmaßnahmen haben sich bereits in der aktuellen Unwetter-Situation bestens bewährt.“

Gestern wurden die Hochwasserschutz-Projekte Kalkgruben, Tschurndorf  und Weppersdorf eröffnet. Die Bedeutung und Notwendigkeit dieser Projekte wird in Anbetracht der aktuellen Unwetter deutlich.

„Die hier errichteten Schutzmaßnahmen haben sich in diesen Tagen bereits bestens bewährt“, so Landeshauptmann Hans Niessl bei der Eröffnung. Durch die Hochwasseranlage Weppersdorf konnte eine Überflutung vermieden werden. Mit Gesamtinvestitionen von rund 1,6 Millionen Euro wurden das Rückhaltebecken Weppersdorf, das Rückhaltebecken Kalkgruben sowie der Hochwasserschutz Tschurndorf – ein Dammbauwerk – errichtet.

Niessl: „Das sind wichtige Investitionen in den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung. Hochwasserschutz ist Menschenschutz.“ Die auch mit Mitteln des Landes finanzierten drei Hochwasserschutzprojekte in den drei Ortsteilen seien sehr gut nach technischen und wirtschaftlichen Vorgaben umgesetzt worden, gratulierte der Landeshauptmann der Gemeinde Weppersdorf und Bürgermeister Erich Zweiler.

„Das Projekt wurde auch mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich, Sektion Wasser, realisiert“, heißt es vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Der Hochwasserschutz für das Burgenland und damit die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen im Land haben auch für Landesrat Andreas Liegenfeld höchste Priorität und werden kontinuierlich ausgebaut. Der Schutz vor Naturgefahren ist ein zentraler Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Landesrat. „Ziel ist und bleibt die Erreichung eines 100-jährlichen Hochwasserschutzes für das ganze Land.“

Christian Bleich
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