Berufsreifeprüfung in der GKPS

Gesundheits- und Soziallandesrat Dr. Rezar: Zukunftsweisende Ausbildung als Garant für einen sicheren Arbeitsplatz - Die Qualifizierung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege ist ein wichtiger Faktor für die Qualität der Betreuung in den burgenländischen Krankenanstalten, aber auch in den vielen privaten Pflegeeinrichtungen im Land. Damit ist diese Ausbildung auch ein Garant für einen sicheren, zukunftsweisenden Arbeitsplatz.

Einen ganz besonderen Zusatzschwerpunkt der Ausbildung stellt die Möglichkeit der Berufsreifeprüfung dar. „Die frühere weitgehende Trennung einer Fachqualifikation - wie hier an der Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege oder auch in einer Lehre - von der schulischen Ausbildung mit Matura und anschließendem Studium gehört der Vergangenheit an, denn es ist wichtig, dass insbesondere junge Menschen die Möglichkeit erhalten, Ausbildungen zu kombinieren und – nach ihren Fähigkeiten und Interessen – auch problemlos in weiterführende Studien eintreten können. Wir finanzieren daher seitens des Landes bereits seit einigen Jahren die Berufsreifeprüfung ergänzend zur Ausbildung hier an der Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege. Es freut mich, dass die Burgenländischen Volkshochschulen mit dem heurigen Jahr die Aufgabe der Berufsreifeprüfung übernommen haben. Ich bin überzeugt, dass das Angebot ausgezeichnet zur Diplomausbildung hier an der Schule passt“, so Gesundheits- und Soziallandesrat Dr. Peter Rezar in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Direktorin Karin Dolmanits, MSc, Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, und Dr.in Christine Teuschler, Geschäftsführerin Burgenländische Volkshochschulen.

Die Berufsreifeprüfung ist in Deutsch, Englisch, Mathematik und einem Fachbereich während der Regelausbildung abzulegen. Dazu Direktorin Karin Dolmanits, MSc: „Insgesamt absolvieren 80 SchülerInnen die Berufsreifeprüfung an der GKPS, davon 66 SchülerInnen hier in Oberwart und 14 SchülerInnen an der Expositur in Frauenkirchen. Alle AbsolventInnen erhalten pro Fach 160 Stunden Unterricht. Das sind 480 Stunden pro Schülerin und Schüler. Gesamt gesehen also 76.800 Stunden Unterricht für 80 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsreifeprüfung.“
Das heißt, parallel zur den drei Jahren schulischer Fach-Ausbildung finden drei ‚Schuljahre‘ zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung statt. Diese selbst wird mit der Diplomprüfung an der Schule verschränkt: ein Teil der Reifeprüfung ist vor der Diplomprüfung, die letzte Teilprüfung erst nach der Diplomprüfung abzulegen. Nach einem erfolgreichen Abschluss halten die AbsolventInnen zwei Zeugnisse in Händen: ein erstklassiges Fachdiplom und eine Berufsreifeprüfung, die den Weg für ein weiterführendes Studium ebnet. „Es freut mich, dass es uns gelungen ist, hier diese besondere, zukunftsweisende Ausbildungsform zu ermöglichen und ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit der Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege mit den Burgenländischen Volkshochschulen ein zukunftsweisendes Modell darstellt“, so Gesundheits- und Soziallandesrat Dr. Peter Rezar.
Information und Anmeldung: Burgenländische Volkshochschulen, 7000 Eisenstadt, Pfarrgasse 10, E-Mail: bildungsberatung@vhs-burgenland.at (Eisenstadt: Mag.a  Belinda Pinter, 02682/61 363-18, Oberwart: Stefanie Moor, 03352/34 525-22, Frauenkirchen: Mag.a  Theresia Brettl, 02172/88 06-1) bzw. Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege der Burgenländischen Krankenanstalten GmbH, 7400 Oberwart, Dornburggasse 82, Dir.in Karin Dolmanits MSc, 05 79 79 - 24 714.


Pressefoto zum Downloaden: Berufsreifeprüfung GKPS

Bildtext (v.l.n.r.): Direktorin Karin Dolmanits, MSc, Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Soziallandesrat Dr. Peter Rezar und Dr.in Christine Teuschler, Geschäftsführerin Burgenländische Volkshochschulen, präsentierten in Oberwart die Details zur Möglichkeit der Berufsreifeprüfung an der GKPS

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Fercsak Hermann, 24. Februar 2015

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