Architekturpreis des Landes verliehen

Auszeichnungen für herausragende zeitgenössische Architektur im Burgenland

 

Die Verleihung des 7. Architekturpreises des Landes Burgenland fand am Donnerstag, 12. Juni 2014, Projektraum der Landesgalerie in Eisenstadt statt. Kulturlandesrat Bieler überreichte die – gleichwertigen - Auszeichnungen an vier Preisträger, die von einer fünfköpfigen Jury aus 16 Einreichungen ausgewählt wurden. „Mit der Verleihung des Architekturpreises wollen wir Impulse für ein modernes und innovatives Bauen und Wohnen setzen. Wir wollen damit zeigen, dass Architektur das Land gestaltet. Die eingereichten Projekte unterstreichen eindrucksvoll, über welche großartigen Möglichkeiten und Ressourcen die Architektur in unserem Land verfügt“, sagte Bieler. Der Architekturpreis wird alle zwei Jahre vergeben; die diesjährige Verleihung bildete einen zentralen Programmpunkt des „Jahres der Baukultur 2014“, einer Initiative des Kulturreferates des Landes. In der Ausstellung im Kulturraum sind die Architekturpreise und Auszeichnungen des Landes Burgenland von 2002 bis 2014 samt den aktuellen Preisen und Einreichungen zu sehen.

Das Zusammenspiel von funktionalen, ökologischen, ökonomischen und ästhetischen Kriterien“ und die Auseinandersetzung mit den Strukturen des Burgenlandes ist entscheidend für die Prämierung der Bauten, deren Fertigstellungstermin nicht länger als vier Jahre zurückliegen durfte. Eine fünfköpfige Jury, deren Mitglieder der Beirat für Baukultur und Ortsbildpflege nominiert, kürte aus den sechzehn Einreichungen die vier Siegerprojekte.

 

Die Preisträger

Einen Architekturpreis durfte Architekt DI Georg Marterer - m2architekten – für den Umbau und den Dachgeschossausbau eines bestehenden Einfamilienhauses aus den 60er Jahren in Markt St. Martin entgegennehmen.

 

Mit dem Architekturpreis ausgezeichnet wurden die Architekten DI Claudia Wimberger und DI Christian Schremmer sowie das Büro 3:0 Landschaftsarchitektur Gaschowatz-Luger-Zimmermann OG für das Patchwork – Garten und Haus in der Tempelgasse in Deutschkreutz am Standort der ehemaligen jüdischen Synagoge.

 

Ein weiterer Preis ging an Univ.Prof. Mmag. Arch. Irmgard Frank für die Gestaltung eines Hauses bei Jennersdorf, das von der Architektin und Bauherrin selbst als Arbeits- und Wohnhaus genutzt wird.

 

Den Architekturpreis des Landes erhielten die Architekten DI Heribert Wolfmayr und DI Josef Saller – Büro herri&salli – für die Planung des zur Gänze in Holzbau errichteten Bürogebäudes  Office Off! in Steinberg-Dörfl.

 

Weiterentwicklung des kulturellen Erbes

„Gelebte Baukultur befasst sich nicht nur mit der Konservierung des erhaltenswürdigen Alten, sie nimmt vielmehr Bezug auf die Weiterentwicklung unseres kulturellen Erbes.

Zukunftsweisende Beiträge zur Baukultur des Landes – darum geht es auch im Jahr der Baukultur. Alle eingereichten Beiträge sind von hervorragender Qualität und unterstreichen das Potenzial an architektonischen Leistungen im Burgenland. Ich gratuliere allen, besonders den Preisträgern, ganz herzlich“, so Bieler.

 

Pressefoto zum Download: Achitekturpreisträger 2014 Gruppe

 

Bildtext: LR Helmut Bieler mit allen Preisträgern, Bauherren, Juroren und Mitgliedern des Beirates für Baukultur und Ortsbildpflege

 

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

 

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Hans-Christian Siess
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