Allianz für Bauinitiative wächst weiter

AK als neues Mitglied der Initiative „Wir bauen burgenländisch“ präsentiert 

Die Arbeiterkammer Burgenland präsentierte Landeshauptmann Hans Niessl am Montag, 3. März 2014, als neues Mitglied der Bauinitiative „Wir bauen burgenländisch“. „Mit der AK haben wir einen weiteren starken, wichtigen Partner für die Initiative gewonnen. Mit diesem rot-goldenen Schulterschluss wollen wir die Arbeitslosigkeit im Land aktiv bekämpfen“, erklärte Niessl. Mit der Vergabe von Bauaufträgen vorzugsweise an burgenländische Unternehmen sollen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen, mehr Fairness am Arbeitsmarkt gewährleistet sowie die heimische Wirtschaft gestärkt werden. Eine Voraussetzung dafür, dass die Maßnahmen greifen, sei die effektive Überprüfung der Einhaltung des Lohn- und Sozialdumpinggesetzes durch die Finanzpolizei; dafür fordern die Partner stärkere Kontrollen.

Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen wesentlich 
„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ – dieses Ziel dürfe nicht aus den Augen verloren werden, betont der Landeshauptmann. AK-Präsident Alfred Schreiner sieht in der gegenwärtigen Arbeitslosigkeit ein Problem, dem man sich nicht verschließen dürfe. Das Hereindrängen ausländischer Firmen auf den burgenländischen Arbeitsmarkt spiele dabei eine große Rolle. „Besondere Sorgen macht uns, dass dabei die Einhaltung arbeitsrechtlicher Grundlagen meist nicht gewährleistet ist. Eines muss klar sein: Der Billigstbieter ist nicht immer der Bestbieter. Deshalb begrüßt und unterstützt die Arbeiterkammer die Bauinitiative“, unterstreicht Schreiner.

„Made in Burgenland“ steht für hohe Qualität und faire Arbeitsbedingungen 
„Wir wollen die Leute sensibilisieren, Leistungen ‚made in Burgenland‘ zu kaufen. Burgenländische Firmen sind bekannt dafür, dass sie hohe Qualität liefern“, bricht Niessl eine Lanze für burgenländische Unternehmen. Partner der Bauinitiative bürgen mit ihrer Unterschrift nicht nur für Qualität der Produkte und Leistungen, sondern auch für faire Arbeitsbedingungen und Löhne – und sichern heimische Arbeitsplätze. „Wir wollen eine Trendumkehr am Arbeitsmarkt bewirken. Das Burgenland muss sich Schritt für Schritt wieder der Vollbeschäftigung nähern“, hofft Niessl auf eine möglichst große Breitenwirkung: „Die Initiative hat österreichweit Aufmerksamkeit erzeugt, wir wünschen uns, dass sie auch in andere Bundesländer getragen wird“.

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Hans-Christian Siess 
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