15 Jahre im Dienst der Burgenländerinnen und Burgenländer

LR Peter Rezar zieht Zwischenbilanz nach 15 Jahren Tätigkeit als Regierungsmitglied für Gesundheit, Soziales und Krankenanstalten

Auf den Tag genau heute vor 15 Jahren wurde Landesrat Dr. Peter Rezar erstmalig als Mitglied der Burgenländischen Landesregierung angelobt. „Ich bin dankbar und sehr stolz, dass ich in den vergangenen 15 Jahren die Ressorts Gesundheit, Soziales und Krankenanstalten – Bereiche, die die Menschen im Burgenland unmittelbar betreffen, – gestalten konnte und Verantwortung tragen durfte“, zog der Landesrat heute, Montag, eine Zwischenbilanz seiner Tätigkeit. Schon allein ein Blick auf die Entwicklung des Budgets spiegelt die positive Entwicklung bei Gesundheit, Sozialem und Krankenanstalten wider. So nahmen die bereitgestellten Budgetmittel  im Sozialbereich von 98.971 Euro im Jahr 1998 um 45 Prozent auf über 144 Millionen im Jahr 2013 zu. Beim Rettungswarndienst stieg das Budget im gleichen Zeitraum um 457% von rund 630.000 auf über 3,6 Millionen Euro. Einen starken Zuwachs beim Budget gab es auch bei den Impfungen (+304%, von mehr als 76.000 Euro auf über 310.000 Euro) und den Krankenanstalten (+30%, von 144,9 Millionen Euro auf 188 Millionen Euro). Es wurden Schwerpunkte gesetzt quer durch alle Bereiche und für alle Bevölkerungsgruppen: von der Jugendbeschäftigung, der Pflege und Betreuung, über die Erstellung von Konzepten wie dem Burgenländischen Psychiatriekonzept, wichtigen Vorsorgeprojekten - z. B. das Diabetesbetreuungsmodell, die Darmkrebsvorsorge, die Ausweitung der kostenlosen Impfvorsorge für Kinder um die Hepatitis B sowie die Rotavirenimpfung und Pneumokokken bei Risikokindern oder dem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ –, dem steten Ausbau der Leistungen und Neuerungen bei den Burgenländischen Krankenanstalten bis hin zur Hospiz und Palliativversorgung oder auch der Arbeitnehmerförderung sowie Maßnahmen im Bereich Qualifikation und Ausbildung.

„Herzstücke unter vielen waren sicherlich der Ausbau der burgenländischen Krankenanstalten sowie der Ausbau von Einrichtungen zur Rehabilitation und sowie zur Pflege und Betreuung, der gerade unter dem Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung besonders wichtig ist. Derzeit hat das Burgenland österreichweit den höchsten Anteil älterer Menschen zu verzeichnen “ so Rezar. Grund zur Freude gibt die Einstellung der Burgenländerinnen und Burgenländer zur Prävention. Das Burgenland liegt in einem  Bundesländervergleich bei der Vorsorgeuntersuchung auf Platz Eins. „Mit den verschiedensten Projekten ist es gelungen, Prävention zum Thema zu machen. Es wurde der Paradigmenwechsel zur Vorsorge vollzogen. Die zahlreichen Maßnahmen und auch die Sensibilisierung der Menschen haben das Burgenland im Bereich der Vorsorgeuntersuchung an die Spitze Österreichs gehievt“, so der Landesrat.

 

Wolfgang Sziderics
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