LR Dorner: Bereitstellung von klimafittem Saatgut für burgenländische Waldbesitzer

Norbert Schelakovsky (Leiter des Landesforstgartens Weiden am See), DI Hubert Iby (Leiter der Landesforstinspektion), Landesrat Mag. Heinrich Dorner, Erich Leidl und Martin Unger (Mitarbeiter des Landesforstgartens) und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast
Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast
Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Martin Unger, Mitarbeiter des Landesforstgartens

Eichensaatgutplantage im Landesforstgarten ausgepflanzt - Nächster Punkt des Regierungsprogramms umgesetzt

Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner machte sich diese Woche im Landesforstgarten Weiden am See ein Bild von der erst kürzlich ausgepflanzten Eichensaatgutplantage. Das Projekt des Referates Landesforstinspektion der Abteilung 5 - Baudirektion soll zur Qualitätssicherung der burgenländischen Saatgutbestände beitragen und eine nachhaltige und klimafitte Aufforstung der heimischen Wälder ermöglichen. „Das Vorzeigeprojekt wird in naher Zukunft den gesamten Bedarf an Stieleichenpflanzen zur Aufforstung der burgenländischen Wälder abdecken können“, zeigt sich der Landesrat zuversichtlich. „Ein weiterer Punkt des Arbeitsprogrammes der Burgenländischen Landesregierung geht somit in die Umsetzungsphase. Dieses Projekt wird burgenländische Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei unterstützen, die durch geänderte Umwelteinflüsse bedingten Herausforderungen zu bewältigen und heimische Wälder klimafit gestalten“, so Dorner. 

Landesforstgarten Weiden am See
Auf einer Fläche von zwei Hektar sind insgesamt 250 Jungbäume gepflanzt worden. Die aktuell und auch in Zukunft wichtigste Baumart im burgenländischen Wald ist die Stieleiche. Von Natur aus erfolgt bei dieser Art eine Saatgutausbildung in etwa nach 25 bis 30 Jahren. Um diesen Prozess zu beschleunigen, wurden Triebe (so genannte Reiser) von älteren Bäumen gewonnen und veredelt, weshalb mit einer Saatgutausbildung bei den gepflanzten Jungbäumen schon nach etwa fünf Jahren gerechnet werden darf. Dieser beschleunigte Prozess gewährleistet eine nachhaltige Abdeckung des gesamten Bedarfs an Stieleichensaatgut zur klimafitten Aufforstung heimischer Wälder.

„Der Klimawandel stellt für die burgenländischen Waldbesitzer eine große Herausforderung dar. Mit steigender Temperatur werden die Wälder zunehmend in ihrer Vitalität geschwächt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungszentrum für Wald wurden Reiser von Elitebäumen gewonnen und auf Eichenunterlagen veredelt. Die daraus entstandenen Jungpflanzen wurden jetzt im Landesforstgarten Weiden am See in Form einer Plantage ausgepflanzt“, erklärt der Leiter der Landesforstinspektion DI Hubert Iby. Die weitere Pflege der Plantage sowie die zukünftige Ernte werden durch das Team des Landesforstgartens erfolgen.

Pressefotos zum Download: 8706, 8603 und 8556

Bildtext 8706 (v.l.n.r): Norbert Schelakovsky (Leiter des Landesforstgartens Weiden am See), DI Hubert Iby (Leiter der Landesforstinspektion), Landesrat Mag. Heinrich Dorner, Erich Leidl und Martin Unger (Mitarbeiter des Landesforstgartens) und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast

Bildtext 8603: Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast

Bildtext 8556: Landesrat Mag. Heinrich Dorner und Martin Unger, Mitarbeiter des Landesforstgartens

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland 

Stefan Wiesinger, 16. April 2024
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