Umwelt Burgenland

KLIMA - UMWELT - ENERGIE

In der Vertragsstaatenkonferenz von Kyoto wurden erstmals 1997 verbindliche Reduktionsziele von Treibhausgasen festgelegt (Kyoto-Protokoll). Die EU hat sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 8% verpflichtet. Österreich hat sich im Rahmen der EU internen Lastenaufteilung zu einer Emissionsreduktion um 13% verpflichtet.

Auch das Burgenland hat sich bereit erklärt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Treibhausgase werden insbesondere bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Heizung, Stromerzeugung, KFZ-Verkehr, Produktionsprozesse) bei der Abfallbehandlung sowie durch landwirtschaftliche Aktivitäten emittiert.

Das Land Burgenland trägt mit zahlreichen Maßnahmen zum Klimaschutz bei. An Aktivitäten des Landes im Bereich Klimaschutz sind beispielsweise zu nennen:

  • Schaffung und Forcierung geeigneter Rahmenbedingungen für die Errichtung von Windkraftanlagen
  • Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen
  • Förderung der Energiegewinnung aus Biomasse und Biogas
  • Erstellung eines Energieausweises bei der Errichtung bzw. Änderung von Gebäuden im Hinblick auf die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden
  • Erstellung eines Energieleitplanes
  • Realisierung regionale Verkehrskonzepte
  • Festlegung von Maßnahmen zur Verringerung der Immission des Luftschadstoffes PM10 nach dem Immissionsschutzgesetz – Luft getroffen werden (IG-L-Maßnahmenkatalog 2006

http://umwelt.burgenland.at/