Die Luftgütemessung im Burgenland

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Saubere Luft ist ein wertvolles Gut. Luft ist genauso wie Wasser und Boden eine Primärressource und lebensnotwendig für Mensch, Tier und Umwelt. Wenn wir von Luftqualität sprechen, ist meist die Zusammensetzung der Luft in der untersten Schicht der Atmosphäre gemeint. Das ist jener Teil, aus dem wir die Luft einatmen. Jener Teil, der sich auf unsere Gesundheit auswirkt und jener Teil, in dem wir mit unseren Tätigkeiten (Heizen, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft) Schadstoffe in der Luft frei setzen.

Luftschadstoffe haben  Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt. Während in den 70er Jahren die Problematik zum sauren Regen stark aufkam,  stehen heutzutage andere Luftschadstoffe im Fokus der Luftgüte-Messung: z.B. Feinstaub, Schwefeldioxid und Ozon. Zu hohe Konzentrationen dieser Schadstoffe können für die Umwelt und für die Gesundheit von Mensch und Tier schädliche Wirkungen mit sich bringen.

Um die hohe Luftqualität im Burgenland sicher zu stellen, ist es wichtig, die Konzentrationen von Luftschadstoffen stets im Auge zu behalten. Im Burgenland wird die Schadstoffbelastung mit einem umfangreichen Messnetz erfasst und mit gesetzlichen Grenzwerten verglichen.
Eine kontinuierliche Beurteilung der Luftqualität im Burgenland dient nicht nur der Gesundheit aller Burgenländerinnen und Burgenländer, sondern auch als begleitende Überprüfung politischer Maßnahmen (z.B. Verkehr). Das Luftgüte-Referat des Landes stellt die hohe Luftqualität mit einer ständigen Überwachung und gegebenenfalls einer unverzüglichen Information der Bevölkerung im Falle einer Alarmwertüberschreitung sicher. Durch diverse Maßnahmen soll der Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit langfristig sicher gestellt werden.

 

Zu einer sauberen Luft kann jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Richtiges Heizen oder die  Vermeidung von unnötigen Autofahrten senken den Ausstoß von Feinstaub und Stickstoffoxiden.