Naturschutzgebiet Bubanj

Bubanj

KG. Hornstein, LGBI. Nr. 42/1987

Zwischen Hornstein und Landegg fällt eine Geländekante steil in nordwestlicher Richtung ab. Der von weitem sichtbare Terrassenabbruch wird von pannonen Sanden aufgebaut. Rodung und Beweidung führten einst zum Verlust der ursprünglichen Gehölzvegetation und begünstigten eine an Wärme und Trockenheit anpasste Lebensgemeinschaft. Die Hutweiden prägten einst weite Landstriche, heute sind sie auf wenige, extrem geneigte Flächen zusammengeschrumpft. Die überaus artenreichen Reste dieser historischen Kulturlandschaft sind ein Refugium für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie beispielsweise Federgras (Stipa pennata), Graues Sonnenröschen (Helianthemum canum), Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis), Brand- und Helmknabenkraut (Orchis ustulata, O. militaris) und Goldschopf-Aster (Aster linosyris).