Luftfahrthindernisse

Außerhalb von Sicherheitszonen sind Luftfahrthindernisse Bauten oberhalb der Erdoberfläche, Anpflanzungen, verspannte Seile und Drähte sowie aus der umgebenden Landschaft herausragende Bodenerhebungen, wenn ihre Höhe über der Erdoberfläche

  • 100 m übersteigt oder
  • 30 m übersteigt und sich die Anlage auf einer natürlichen oder künstlichen Bodenerhebung befindet, die mehr als 100 m aus der umgebenden Landschaft herausragt.

Seil- und Drahtverspannungen sind weiters Luftfahrthindernisse, wenn die Höhe dieser Anlagen die Erdoberfläche und die sie umgebenden natürlichen oder künstlichen Hindernisse um mindestens 10 m überragt und es sich um Anlagen handelt, die

  • eine Autobahn überqueren oder
  • sich in Schlechtwetterflugwegen befinden

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bedarf die Errichtung, Abänderung oder Erweiterung eines Luftfahrthindernisses der Ausnahmebewilligung des Landeshauptmannes.

Für die Erteilung einer luftfahrtrechtlichen Bewilligung fallen Gebühren und Abgaben an.