Burgenland in der Europäischen Union

Der Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 war für die Grenzregionen der Beginn einer weitreichenden europäischen Integration. Das Burgenland mit seiner besonderen geopolitischen Lage innerhalb Europas nutzte diese Entwicklungen in zahlreichenden grenzüberschreitenden Kooperationen. Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1994 kam eine weitere politische Dimension und großes Entwicklungspotenzial auf das Burgenland zu. In der Volksabstimmung 1994 lag die burgenländische Wahlbeteiligung bei einem Spitzenwert von 94%, auch die Anzahl der EU-Beitritts-Befürworter mit 74,7% erreichte das stärkste Ergebnis in ganz Österreich.

Der besondere Status des Burgenlands wurde im EU Regime berücksichtigt, zuerst als „Ziel1“, dann „Phasing Out“ und in der Periode 2014-2020 als „Übergangsregion“ mit dem damit verbundenen Sonderstatus in der Regionalförderung.