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„Kinderwelten“ zeigt Kindheitserinnerungen aus Ungarn und dem Burgenland

Bieler: „Kooperation mit ungarischen Partnern wird weiter fortgesetzt“
Am 28.Mai 2008, wird die Sonderausstellung „Kinderwelten“ durch Kulturlandesrat Helmut Bieler eröffnet und wird bis 11. November 2008 zu sehen sein. Das Burgenländische Landesmuseum setzt damit seinen Schwerpunkt Zeitgeschichte auf eine etwas andere Art fort. Bei dem Projekt werden Lebensrealitäten von Kindern an Hand von Ausstellungsstücken, Erzählungen oder Medien dokumentiert und archiviert.

„Darüber hinaus werden sie in Form von Ausstellungen und Publikationen, sichtbar, hörbar und spürbar gemacht und sind einem größeren Publikum zugänglich“, erklärt Bieler.
„Kinderwelten“ ist ein interdisziplinäres europäisches Projekt, das gemeinsam mit einem Anthropologen und Kulturvermittlern entwickelt wurde. Für die Ausstellung wurden gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Objekte der Kindheit aus unterschiedlichen Kindheitsgeschichten aus Ungarn und dem Burgenland gesammelt. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit, um erinnerte und aufbewahrte Kindheitsrealitäten und deren individuelle Wahrnehmung.
Die gewählte Region Westungarn–Burgenland ermöglicht interessante Vergleiche und Einblicke darauf, wie unterschiedlich sich Kindheiten vor allem in einem durch unterschiedlich politische Systeme getrennten geografischen Raum darstellen.
„Mit dieser Ausstellung wird die gute Kooperation mit unseren ungarischen Nachbarn fortgesetzt. Nach Szombathely, Bildein und Eisenstadt wandert sie nach Hartberg und ins Volkskundemuseum nach Budapest“, betont Landesrat Helmut Bieler.

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Büro LR Helmut Bieler
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