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Bildtext: Portrait Milan Lukac © Land Burgenland

Biographie

Milan Lukac hat in Bratislava und Paris studiert und gehört heute zu den bekanntesten Bildhauern der Slowakei. Er pflegt gute Kontakte zu Österreich: Eine seiner Plastiken steht im Norden Wiens und seit 2001 ist er einer der Künstler des von Christa Prets initiierten Künstlerworkshops „Ziel-1=Kunst“ in der Cselley Mühle.

Lukac war 2003 bereits Gast beim Kulturherbst im ORF-Landesstudio und ist so auch einem breiten burgenländischen Publikum ein Begriff. Unmittelbar nach der Samtenen Revolution 1989 hat er sich, wie er sagt, mit “schweren Themen” beschäftigt, er hat das Holocaust-Denkmal in Bratislava entworfen und ein Denkmal für Politische Häftlinge. Jetzt möchte er sich mit Themen beschäftigen, die der Flüchtigkeit der Zeit trotzen und Ruhe vermitteln.
Milan glaubt, dass man sich mit der Geschichte beschäftigen muss. Aber auch nicht zu viel, sagt er. Man muss in der Gegenwart leben und sich der Zukunft stellen.
Im Moment beschäftigt sich der Künstler im Zuge des Projektes „Der botanische Traum“ mit Objekten aus der Natur - mit Bäumen, Pflanzen, Tieren.
Das Schaffen von Milan Lukac umfasst eine Vielzahl von Arbeiten in allen Materialen, die in der modernen Bildhauerei zum Einsatz kommen. Bevorzugte Materialien: Eisen, Bronze, Holz und Gips.
Milan Lukac lebt und Arbeitet in Bratislava – Pressburg.

  • 1962 – Geboren in Bojnice, Slowakei
  • 1981 – 1987 – Hochschule fur Bildende Künste Bratislava, Prof. Ján Kulich, Prof. Ladislav Snopek
  • 1985 – 1986 – Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts, Paris, Prof. Jean Cardot
  • ab 1985 regelmässig in der Cité Internationale des Arts, Paris, Frankreich
  • 1985 Preis fur junge Bildhauer, Academie des Beaux-Arts, Paris, Institute de France, Frankreich
  • 1988 – Martin Benka Preis, Slowakei
  • 1990 – Preis Paul-Louis Weiller, Academie des Beaux-Arts, Institut de France, Paris, Frankreich, Studienreise nach Madrid
  • 1992 – Laureat der Eurocreation, Janner – July, Stipendiumaufenhalt in Niort, Frankreich
  • 1993 – Gastatelier in Kunstwerk, Wien, Kulturkontakt, Österreich
  • 1995 – Erster Preis und Realisierung des Holocaustdenkmals in Bratislava, Slowakei
  • 1998 – Prix Itinerraire, Levallois Perret, Frankreich; Erster Preis und Realisierung des Denkmals fur die Opfer des komunistischen Regimes, Ĺ˝ilina, Slowakei
  • 1999 – Erster Preis, Monument fur General M. R. Stefanik, Spišská Nová Ves, Slowakei; Portrait von Danubiana, Gründungsbausteinskulptur für das Museum fur Moderne Kunst Danubiana, in Cunovo Slowakei
  • 2000 – Realisiert einer Monumentalen Bronzekomposition „Der Punkt“ Donaustadt, Österreich; Bronzekreutz fur die evangelische Kirche in Nitra, Slowakei
  • 2001 – Der Fall und die Grosse Wertikale, Zwei Bronzeskulpturen für den Skulpturenpark in Danubiana, ?unovo, Slowakei
  • 2002 – Medailie fur die Technische Universitat in Bratislava, Slowakei

Ausstellungen:
Österreich, Belgien, Kroatien, Tchechische Republik, China, Dubai, Frankreich, Deutschland, Großbritanien, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxenbourg, Mexiko, Holland, Russland, Slowakei, Schweiz, Türkei

Internationale Symposien und Workschops:
La Bresse (Frankreich) Banská Štiavnica, Moravany nad Váhom, (Slowakei) Toluca (Mexico) Caghliari (Italien), Den Haag (Holland), Greifswald (Deutschland)
Seit 2001 Oslip (Österreich) – „Ziel 1 = Kunst = Ziel 1“

Vertreten in Sammlungen:
Ars Arboretum Banská Štiavnica, Stadtgalerie Bratislava, Slowakische Nationalgalerie Bratislava, Landesgalerie Tren?ín, Landesgalerie Senica, Landesgalerie Dolný Kubín, Landesgalerie Spišská Nová Ves, Top Park Topol?ianky, Danubiana Bratislava, BEWAG Galerie Eisenstadt, Vatika, Yad Vashem Jerusalem, Shoamemorial in Paris, und in Privatsammlungen.