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SchĂĽler beim Interview © Land Burgenland

Claudia und Julia von der BHAK Oberpullendorf im Gespräch mit Maria Gold

Wie sind eure Namen?
Claudia und Julia

Welche Klasse bzw. Schulstufe besuchst du?
Julia: Wir besuchen beide die 12te Schulstufe in der HAK OP.

Von wo kommt ihr?
Claudia: Ich komme aus Oberpullendorf und Julia kommt aus Weppersdorf.

Wie hat es sich ergeben, dass ihr an diesem Projekt beteiligt wart?
Julia: Unsere Frau Prof. Binder-Schöll hat von der Direktion einen Zettel erhalten, auf dem erste Informationen über dieses Projekt zu finden waren.
Claudia: Genau, und wir haben uns gedacht, dass wir es gleich als „Maturavorprojekt“ verwenden können, also bei der Matura würde es dann heißen „How to make an exhibition“.

Wart ihr eine Gruppe oder wurdet ihr in mehrere Projektgruppen unterteilt?
Julia: Es gab 3 Österreichische Gruppen, 1 Gruppe aus Slowenien, 1 ungarische Gruppe und eine Gruppe aus der Tschechischen Republik.
Claudia: Wir wurden mit der ungarischen Gruppe zusammengeschlossen.
Es war nämlich jeweils so, dass ein österreichisches Team mit einem ausländischen zusammen arbeiten musste.

Und wie habt ihr euch dann verständigt?
Julia: Sämtliche Verständigung war in Englisch.
Claudia: Ja, aber es war kein Problem für uns.

Wie viele Personen haben sich in deiner Projektgruppe befunden?
Claudia: In unserer Projektgruppe befanden sich vier Personen, also Julia, ich und noch zwei Mädels aus unserer Klasse. Ich glaube unsere ganze Klasse war als Gruppe angemeldet aus rechtlichen Gründen, doch wir vier haben uns freiwillig für dieses Projekt gemeldet.

Wie viel Zeit ist für dieses Projekt in etwa aufgegangen?
Claudia: Ein halbes Jahr in etwa.
Julia: Nein, ein Jahr vorher dürften wir es doch schon erfahren haben, oder?
Claudia: Ja, also erfahren haben wir es schon vorher, doch bis es losging brauchte es seine Zeit. Im Großen und Ganzen haben wir ein halbes Jahr dafür gebraucht.

Habt Ihr euch wöchentlich oder monatlich mit eurer Partnergruppe getroffen, oder wie genau ist das abgelaufen?
Julia: Also mit unserer ungarischen Partnergruppe haben wir uns 3 Mal getroffen, es gab aber auch noch ein großes Treffen in Wien mit allen Teilnehmern dieses Projektes, also auch mit den tschechischen, slowenischen, ungarischen und allen österreichischen Gruppen.

Was habt ihr daraus mitgenommen?
Claudia: Ich empfand es als ziemlich schockierend, wie die Zeit damals war. Die Menschen erlitten schreckliche Armut.
Julia: Ja, ich empfinde das genauso.

Habt ihr die Arbeit an dem Projekt als schön und lustig oder eher als mühsam und anstrengend empfunden?
Beide: Beides!
Julia: Also die Interviews waren ziemlich lustig, jedoch das Suchen der Ausstellungsstücke war doch etwas mühsam.
Claudia: Ich fand das Suchen der Ausstellungsstücke auch eher negativ, jedoch die Treffen in Wien waren sehr lustig und die Ausstellungseröffnung in Horn am 12. Juni hat mir auch Spaß gemacht.

Warst du an dem Projektthema interessiert bzw. hast du einen persönlichen Bezug zu diesem Thema?
Claudia: Also, ich denke interessiert waren wir beide daran, doch einen persönlichen Bezug gibt es eher nicht, da wir ja nicht mehr in dieser Zeit leben bzw. diese Zeit nicht miterlebet haben.

Wärst du daran interessiert wieder ein Projekt dieser Art zu organisieren?
Claudia: Für Geld schon (lacht), aber sonst eher nicht, ich glaube da sind wir uns einig oder?
Julia: Ja, es hat Spaß gemacht, doch ein zweites Mal möchte ich es auch nicht unbedingt machen.

Bist du der Meinung, dass sich deine Kenntnisse im Geschichtlichen als auch im Bereich Projektmanagement weiterentwickelt haben?
Beide: Definitiv!
Julia: Bereits am ersten Tag des Projektes haben wir einen Kurs über Projektmanagement besucht. Am zweiten Tag wurde schon festgelegt, in welche Richtung das Thema in etwa gehen soll.
Claudia: Einen Geschichtskurs haben wir auch besucht.

Macht es dir Spaß, Führungen bei den Ausstellungen zu halten?
Claudia: Ja, vor allem war toll, dass es einen guten Birnensaft und viel zu Essen gegeben hat (lacht).

Was waren eure Aufgaben außer Führungen zu machen?
Julia: Wir haben Interviews geführt, Utensilien zusammengesucht, Texte geschrieben und andere Dinge in diesem Bereich gemacht.

Steht ihr noch in Kontakt mit euren ungarischen Projektpartnern?
Beide: Nein, also den Kontakt wollten wir dann doch nicht halten, aber wir denken, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.

Und wenn ihr mir jetzt noch einmal eine kurze Zusammenfassung geben würdet, was fällt euch dazu ein?
Beide: Also wie gesagt die Interviews und das Treffen in Wien waren lustig, doch im Großen und Ganzen war es sehr anstrengend bei diesem Projekt mitzuarbeiten.

Ich danke euch für eure Zeit und die ausführlichen Antworten!
Beide: Kein Problem.