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Exponat aus der Ausstellung,  © Landesmuseum Burgenland Exponat aus der Ausstellung,  © Landesmuseum Burgenland Exponat aus der Ausstellung,  © Landesmuseum Burgenland

Ausstellungskonzept

Die Ausstellung beschreibt den Handel und die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Boden des heutigen Burgenlandes quer durch die Jahrtausende. Jedes der Exponate erzählt seine individuelle Geschichte. Es ist als Handelswaren entweder importiert oder exportiert worden, wurde im Land produziert, ist Produkte eines regen Kulturaustausches oder nahm schlicht als Transitwaren den Weg durch das heutige Burgenland.

Auf den Besucher warten über 200 Objekte aus den reichen Beständen des Landesmuseums, die größtenteils noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt worden sind.
Aus der Jungsteinzeit/Kupferzeit (6000 bis 2200 v. Chr.) etwa Obsidian, der aus dem mehrere hundert Kilometer entfernten Tokaj im östlichsten Ungarn stammt. Weiters Steingeräte wie Beile und Klingen, Kupferbeile und goldene Zopfspangen.

Bei den anderen Epochen dominieren Keramik, Schmuckstücke, Glaswaren und Artikel des täglichen Lebens wie Beschläge, Lampen, Werkzeuge etc.
In der Villa von Bruckneudorf wurde einer der größten Wandmalerei- und auch Mosaikkomplexe in Österreich gefunden, der aus einem einzigen Gebäude stammt. Die prachtvollen Mosaike werden ebenso wie die Römische Bernsteinstraße prominent in der ständigen Schausammlung im Untergeschoss des Landesmuseums präsentiert.
Zwei Zeitleisten zeigen die jeweilige internationale und die regionale Entwicklung während der sieben Zeitepochen, die betrachtet werden.

In einem eigenen Ausstellungsteil wird den Fragen:

  • Was ist Bernstein?
  • Woher kommt er?
  • Von welcher Straßenroute sprechen wir?

nachgegangen.

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