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 © Landesmuseum Burgenland  © Landesmuseum Burgenland

„Der Bernsteinmagier“

Ausstellungsdauer:
11. Juni bis 24. August 2008

Insekten, Pflanzensamen und andere lebende Organismen bis hin zu einem Tropfen klaren Wassers – sie alle sind vor Jahrmillionen im Bernstein erstarrt. Geschliffen und in traumhaft schönen Fotos sind die Einschlüsse (Inclusen) von festgehalten, um sie nunmehr in der einzigartigen Sonderausstellung „ Der Bernsteinmagier“ im Landesmuseum zu präsentieren.

Bernstein ist das fossile Harz von tertiären Kiefern und Fichten. Im frischen, klebrigen Harz wurden Insekten, Pflanzenreste, Luftblasen und winzige Schwefelkieskristalle eingeschlossen und konserviert.
Vor etwa 40 Mill. Jahren wurden die Wälder vom Meer überflutet. Die Hauptfundstätten des Bernsteins finden sich in der Schicht der „Blauen Erde“, die sich weit unter die Ostsee erstreckt.
Bereits in der jüngeren Steinzeit und Bronzezeit wurde Bernstein zu wertvollem Schmuck verarbeitet. In mittelalterlichen Apotheken wurde er aufgrund der ihm zugeschriebenen geheimnisvollen Kräfte zur Heilung verschiedener Krankheiten verwendet.
Mit dem „fossilen Gold“ Bernstein wurde daher reger Handel betrieben.
Auch heute gehört der Bernstein zu den stärksten und vielseitigsten Heilsteinen.

Diese Ausstellung von Otto Potsch wurde bereits in Prag, Moskau, Bratislava, Wien und anderen internationalen Städten gezeigt.