Eingliederungshilfen (EGH) in Schulen nach dem Bgld. SHG 2000

Gemäß § 23 Bgld. SHG 2000 umfasst die Hilfe zur Erziehung und Schulbildung die Übernahme der durch die Behinderung bedingten Mehrkosten, die notwendig sind, um den behinderten Menschen in die Lage zu versetzen, eine seinen Fähigkeiten entsprechende Erziehung und Schulbildung zu erhalten.
Diese Hilfe kann vom Land als Träger von Privatrechten durch eine finanzielle Förderung der Erziehungsberechtigten insbesondere durch die Beistellung einer Eingliederungshilfe erfolgen.

Die Förderung erfolgt in Form der Übernahme der Gehaltskosten für eine Eingliederungshilfe (EGH). Unter Eingliederungshilfen versteht man Personen zur Begleitung und pflegerischen Betreuung von behinderten Kindern in Pflichtschulen, um diesen die Teilnahme am Schulunterricht zu ermöglichen.

Die Antragstellung erfolgt bei der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde, die nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens auch über die Anträge entscheidet.

Genauere Informationen können den Richtlinien zur Förderung von Eingliederungshilfen (EGH) in Schulen nach dem Burgenländischen Sozialhilfegesetz 2000 entnommen werden.