Voraussetzungen für den Qualifikationsförderungszuschuss

Die Bildungsmaßnahme dient der arbeitsmarktpolitisch zielführenden Weiterbildung von ArbeitnehmerInnen, Arbeitslosen, Arbeitssuchenden, Zivil- und Präsenzdienern sowie Männern und Frauen in Karenz, die

a) sich in ihrem erlernten Beruf bzw. ihrer ausgeübten Tätigkeit weiterbilden möchten; oder
b) ihren Beruf/ihre Tätigkeit wechseln möchten; und keine Förderung seitens des AMS oder anderer Stellen für den gleichen Zweck erhalten.

Diese Weiterbildung hat Qualifikationen zu vermitteln, die im gegenwärtigen oder zukünftigen Beruf/Tätigkeit zur Anwendung gelangen oder Voraussetzung für eine Höherqualifizierung (z.B. Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung) sind.

Zuschüsse werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel und nach Art des Förderungsfalles wie folgt vergeben:

  • 50 % der Kurskosten (max. € 1.000,--)
  • 60 % der Kurskosten bei Lehrabschlussprüfungen
  • 75 % der Kurskosten (max. € 1.500,--) bei Ausbildungen von Personen, die nach den Jahren der Kindererziehung und Haushaltsführung wieder ins Berufsleben eintreten wollen.
  • 75 % der Kurskosten für
    • Berufsreifeprüfungen, Studienberechtigungsprüfungen, Meisterprüfungen und Werkmeisterprüfungen sowie
    • Ausbildungen von Zukunftsberufen mit generellem Bedarf, welche vom Arbeitnehmerförderungsbeirat festgelegt werden.


Die jährlichen Gesamtkosten des Qualifikationsförderungszuschusses für eine Person dürfen € 4.000,-- nicht übersteigen.

Ausgenommen von der Qualifikationsförderung sind:

  • universitäre Ausbildungen sowie Ausbildungen mit akademischen Abschluss sowie
  • Bedienstete, die in einem Dienstverhältnis zum Bund, einem Land oder einer Gemeinde oder der Europäischen Union stehen (ausgenommen Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Meisterprüfungen und Werkmeisterprüfungen)

Das monatliche Bruttoeinkommen beim Alleinverdiener darf 2.939,-- Euro (+ 10 % für Ehepartner + 10 % für jedes Kind, für welches Familienbeihilfe bezogen wird) bzw. das Familieneinkommen 4.702,-- Euro nicht übersteigen.

Förderungsanträge für Maßnahmen ab dem Jahr 2016 müssen spätestens 4 Monate nach Ende der Bildungsmaßnahme beim Amt der Burgenländischen Landesregierung eingebracht werden.

Für Anträge, die bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen ANF-Richtlinie noch nicht abgerechnet wurden (z.B. Beginn der Ausbildungsmaßnahme im Jahr 2015) gelten die
aktuellen ANF-Richtlinien (gültig ab 1.1.2016).
 
Kontakt und Antragstellung:
Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 6 – Hauptreferat II, Förderwesen
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
E-Mail: post.anf@bgld.gv.at
Fax: 057/600-2865


Melanie Schwarz
Tel: 057/600-2286

Maria Baschny
Tel: 057/600-2333


Formulare zum Download: