Die umfassende Dorferneuerung im Burgenland

Die "umfassende Dorferneuerung" im Burgenland soll im Wesentlichen ein Synonym sein für zwei Begriffe: BürgerInnenbeteiligung und Nachhaltigkeit.

Seit 2007 orientiert sich die neue „umfassende Dorferneuerung“ im Burgenland an den Vorgaben der Agenda 21 , einem entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramm der UNO für das 21. Jahrhundert. Ein hoher Stellenwert wird dabei auf Nachhaltigkeit und die Sicherung der Lebensgrundlagen des Menschen über Generationen hinweg gelegt. Auch die Einbindung der örtlichen Bevölkerung von Beginn an steht im Vordergrund.  

Bekanntmachung der Stichtage für das 3. Auswahlverfahren

Die Sonderrichtlinie des Landes Burgenland zur Umsetzung von EU-Land-finanzierten Projektmaßnahmen im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020 sieht für folgende Vorhabensarten der Dorferneuerung eine laufende Antragstellung vor.

Das Amt der Bgld. Landesregierung – Landesamtsdirektion - Stabsstelle Raumordnung und Wohnbauförderung – Referat Dorferneuerung gibt daher als Stichtag für eine Einbeziehung in das nächste Auswahlverfahren den

Montag, den 19. September 2016

bekannt.

Gesetzliche Grundlagen und Formulare für Projektförderungen

Sonderrichtlinien für EU-Land-finanzierte Projekte im Programm LE 2014-2020:


Dorferneuerungsrichtlinien des Landes Burgenland:

  • Informationen über Kinderspielplätze: Anforderungen an öffentliche Kinderspielplätze

    1. Naturnahe Planung und Ausführung von öffentlichen Kinderspielplätzen anstatt lediglich Aufstellung von Spielgeräten
    2. Generationenpark für alle Altersgruppen schaffen
    z.B. Altersgruppe 2 – 6 Jahre
    6 – 10/12 Jahre
    10/12 - 15 Jahre
    3. Bewegungsflächen anordnen für Dreirad-, Roller- oder Radfahren
    ( z.B. 8er Bahn ), Fußballspielwiese etc.
    4. Naturnahe Gestaltung – wenige Spielgeräte (Material Robinie oder Lärche)
    z.B.: Hügel zum Rodeln - Mulden zum Rutschen
    Labyrinth aus Pflanzen oder kombiniert mit versetzten Kieswegen zum Verstecken, Nachlaufen etc.
    Naturbelassene Baumstämme/Stege zum Balancieren
    5. Natürliche Hindernisse – z.B. Baumstämme, Tunnels etc.
    anstatt von „herkömmlichen“ Spielgeräten: Weidentippi, Hängematten,
    Naschgärten, Erfahrungswege (Steine, Sand, Baumstümpfe etc.)
    6. Kommunikationsplätze
    Feuerstellen umgeben von Steinen oder Baumstämmen als Sitzgelegenheiten
    7. Offene, nicht abgegrenzte Sandspielplätze
    8. Sitzplätze für Eltern/Aufsichtspersonen neben Kleinkinderbereich
    9. Trinkwasserbrunnen/Wasserentnahmestelle
    10. event. WC-Anlage (Camping-WC)

Kontakt:

Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abteilung 4
Hauptreferat Ländliche Entwicklung
Referat Dorfentwicklung

Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
Telefon: 057/600-2656
Telefax: 057/600-2920
E-Mail: post.a4-dorfentwicklung@bgld.gv.at

Weitere Informationen zur Dorferneuerung