Burgenland radelt mit Radstar zur Arbeit

Ex-Radrennprofi René Haselbacher soll BurgenländerInnen zu mehr Radeln im Alltag motivieren und beim Aufbau eines Radwege-Basisnetzes helfen --- Das Burgenland gilt als Radlerdestination par excellence – Radeln hat sich dank des gut ausgebauten Radnetzes als wichtige Tourismussäule etabliert. Um auch die BurgenländerInnen zu mehr Radeln im Alltag zu animieren, wurde nun Burgenlands internationaler Ex-Radrennprofi René Haselbacher als Berater ins Boot geholt.

 

„Der Fahrradverkehr ist ein wesentlicher Teil unserer Gesamtverkehrsstrategie, die wir im Herbst präsentiert haben. Diese zeigt auf, dass viel Burgenländerinnen und Burgenländer das Fahrrad auch bei der Fahrt zur Arbeit und im Alltag stärker nutzen wollen. Dazu braucht es aber ein attraktives und sicheres Radwegenetz in und zwischen den Orten. Ich freue mich, dass wir René Haselbacher mit all seiner Erfahrung und seinem Knowhow gewinnen konnten – er soll bei der Umsetzung dieses Radwege-Basisnetzes helfen und den Menschen das Radeln noch schmackhafter machen“, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Radstar und DI Hannes Klein von der Verkehrskoordination für das Burgenland heute, Mittwoch, in Rust. Ein Gewinnspiel, bei dem 200 Burgenland-Radhelme zu gewinnen sind, markiert den Startschuss für die Initiative. Alle Infos dazu auf www.burgenland.at/Gewinnspiel. 

78 Prozent aller BurgenländerInnen besitzen ein Fahrrad, allerdings hinke dem die Nutzung im Alltag weit nach: „Der Anteil des Fahrrades an den insgesamt verwendeten Verkehrsmitteln beträgt im Burgenland nur fünf bis sechs Prozent“, informierte DI Hannes Klein von der Verkehrskoordination. Indes hat die Haushaltsbefragung im Rahmen der im Vorjahr präsentierten Gesamtverkehrsstrategie Burgenland hat klar gezeigt, dass die BurgenländerInnen das Fahrrad auch für den Weg zum Arbeitsplatz oder für Alltagswege (stärker) nutzen wollen.

Attraktives und sicheres Radwegenetz als Ziel
Um der Bevölkerung einen leichten Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu ermöglichen, soll ein zusammenhängendes, attraktives und sicheres Radwegenetz – inklusive entsprechender Nebeninfrastruktur wie Radabstellanlagen, Umsteige- und Anschlussmöglichkeiten oder Ladestationen für E-Bikes geschaffen werden.

Koordinationsstelle für den Alltagsverkehr
Dafür richtet das Land nun eine eigene Koordinationsstelle für den Alltagsradverkehr ein. Als ehemaliger Radprofi soll sich Renè Haselbacher aktiv in die Umsetzung einbringen. „Er soll insbesondere als Informationsdrehscheibe zwischen den verschiedenen Akteuren – vor allem den Gemeinden, Schulen und Betrieben fungieren und mit verschiedenen Aktionen auf das Thema Alltagsradverkehr aufmerksam machen“, erklärte Niessl. Für Haselbacher war die Entscheidung zum Mitmachen „eine schnelle, klare Sache“. Der Südburgenländer, der die burgenländische Radinfrastruktur sehr gut kennt, will nicht nur Gemeinden beraten, sondern vor allem auch bei SchülerInnen Bewusstsein schaffen – „sie sollen mit dem Rad zur Schule fahren“.

Gewinnspiel
Zum Start der neuen Koordinationsstelle für den Alltagsradverkehr und als Anreiz gibt es ein Gewinnspiel, bei dem 200 Fahrradhelme als Preise winken. Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Landes: www.burgenland.at/gewinnspiel.
Einsendeschluss ist der 27. Mai 2015.

 

Pressefotos zum Download:   Radfahrkoordination Burgenland_1, 2, 3, 4

 

Bildtext Bild 1: LH Hans Niessl präsentiert Ex-Radrennprofi René Haselbacher als Koordinator für Alltagsradverkehr im Burgenland

Bildtext Bilder 2, 3, 4: LH Hans Niessl mit René Haselbacher und DI Hannes Klein von der Verkehrskoordination für das Burgenland

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Hans-Christian Siess, 20. Mai 2015
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