E-CarSharing im Burgenland – Landesrätin Verena Dunst zieht positive Bilanz

Dunst: „Mobilität mit reinem Gewissen"

Was in den großen Städten Europas längst Alltag ist, ist seit knapp fünf Monaten nun auch im Burgenland Realität  – das sogenannte "CarSharing". Im Burgenland ist im Frühjahr im Rahmen der Dorferneuerung ein Projekt zum Thema E-Car Sharing angelaufen. In Kooperation mit der Energie Burgenland starteten die Gemeinden Siegendorf,  Purbach, Neusiedl am See, Hornstein und Großpetersdorf ein Pilotprojekt, bei dem der Bevölkerung Elektrofahrzeuge sowie die notwendigen Ladestationen zur Verfügung gestellt werden. „Ziel des Projekts ist es, Menschen, die kein Auto haben, weil sie es sich nicht leisten können oder weil sie keines wollen, Mobilität zu ermöglichen“, so Landesrätin Verena Dunst in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mag. Rainer Porics, Bürgermeister der Marktgemeinde Siegendorf,  Energie Burgenland Service GmbH Geschäftsführer Ing. Thomas Torda und DI Wolfgang Wallner Leiter des Referats Dorfentwicklung im Amt der Burgenländischen Landesregierung.

Im Burgenland wird Zukunft gelebt. Mit dem Projekt E-CarSharing bringt das Burgenland  nicht nur umweltfreundliche Elektrofahrzeuge auf die Straße, sondern unterstützt die Burgenländerinnen und Burgenländer bei der Abdeckung von notwendigen Bedarfsfahrten, die nicht täglich anfallen. „Das "CarSharing" soll nicht nur der Umwelt, sondern vor allem den sozial schwächeren Bürgern dienen. Wir setzen damit einen wichtigen Schritt für ein nachhaltig sauberes Burgenland und bieten jenen Bürgerinnen und Bürgern, die nicht täglich ein Fahrzeug benötigen, ein  flexibles und kostengünstiges Mobilitätskonzept“, so Landesrätin Verena Dunst.

Mag. Rainer Porics, Bürgermeister von Siegendorf, zeigt sich vom Pilotprojekt ebenfalls angetan. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Das Projekt ist von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden und ich bin überzeugt und hoffe natürlich, dass die Bürger das Angebot auch weiterhin annehmen werden", erklärt Porics. Der Gemeinde Siegendorf ist eine gute Ökobilanz wichtig. Neben effizienten Energiekonzepten und der Förderung von Photovoltaikanlagen wird nun auch seit einigen Monaten im Bereich Verkehr ein Zeichen gesetzt.

Das Konzept ist einfach
Das Elektrofahrzeug wird an einem Standort in der Gemeinde platziert und kann von allen Gemeindebürgern genutzt werden. Die Inanspruchnahme erfolgt nach einmaliger Anmeldung unter www.energieburgenland.at/carsharing oder beim jeweiligen Gemeindeamt. Anschließend erhalten angemeldete Bürger eine Energie Burgenland-Mobilitätskarte. Diese Karte wird zum Aufsperren des Elektroautos benötigt. Genutzt werden können damit dann alle TANKE-Ladestationen im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Geringe Kosten
Die Kosten für die Nutzung eines CarSharing-Autos sind gering. Die monatliche Mindestgebühr beträgt Euro 14,40 und beinhaltet eine Nutzung von 4 Stunden. Für jede weitere Stunde fällt eine Gebühr von Euro 3,60/Stunde an, unabhängig von der zurückgelegten Kilometeranzahl. Das Elektrofahrzeug ist bei einem Selbstbehalt von Euro 350,- zudem vollkaskoversichert.

Pressefotos: E-CarSharing Siegendorf 1, 2

Folder E-CarSharing Energie Burgenland

Bildtext E-CarSharing Siegendorf 1,2: E-CarSharing ein Vorzeigeprojekt im Burgenland: Landesrätin Verena Dunst, Mag. Rainer Porics, Bürgermeister der Marktgemeinde Siegendorf,  Energie Burgenland Service GmbH Geschäftsführer Ing. Thomas Torda und DI Wolfgang Wallner Leiter des Referats Dorfentwicklung im Amt der Burgenländischen Landesregierung ziehen positive Bilanz

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Martin Klikovits, 15. November 2016 

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