Kräftebündelung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz
Fachspezifische Informationsmappe für burgenländische Gemeinden
Mit der Präsentation einer Umweltmappe, die Umweltrichtlinien für die kommunale Ebene zum Inhalt hat, starteten ...
Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Verena Dunst eine breit angelegte Informationsoffensive in Richtung burgenländische Gemeinden. Mit dieser Umweltmappe, die durch Themenbriefe laufend aktualisiert und erweitert werden soll, wird eine übersichtliche Information in Fragen des Umweltschutzes geboten, die speziell für Gemeinden wichtig sind. Zielgruppe sind Bürgermeister und insbesondere Umweltgemeinderäte. Ein erster Schwerpunkt ist dem Thema Feinstaub gewidmet.
"Wir sind davon überzeugt, dass mit dieser Informationsoffensive ein weiterer wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Land geleistet werden kann. Damit können die Bemühungen, die es in vielen Gemeinden bereits gibt, noch besser unterstützt und gefördert werden. Umwelt- und Klimaschutz ist eine gemeinsame Verantwortung, die nicht nur international, sondern auch regional und lokal wahrgenommen werden muss. Gerade in diesem Bereich nehmen das Burgenland und die Gemeinden des Landes eine ganz wichtige Vorreiterrolle ein", so Niessl und Dunst unisono.
Mit dieser neuen Informationsoffensive soll die Vorreiterrolle des Burgenlandes im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes weiter ausgebaut werden. Unter Einbindung der burgenländischen Schulen, der Fachhochschule Pinkafeld und auf Basis von Informationsveranstaltungen für Umweltgemeinderate soll es zu einer Kräftebündelung und damit zu einer nachhaltigen Bewusstseinsbildung kommen.
Das Burgenland hat bereits vor Jahren aber auch den Weg der Nachhaltigkeit und der Ökologisierung in der Energiepolitik eingeleitet.
Damit wurden die Weichen für ein energieautarkes Burgenland gestellt, denn zu den wichtigsten Zielen der Landespolitik gehört, dass bis zum Jahr 2013 100% des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie abgedeckt wird. Dazu wird auch das neue und wissenschaftlich untermauerte Energiekonzept beitragen, das von Landeshauptmann Hans Niessl in Auftrag gegeben wurde und das bis Sommer 2007 vorliegen soll.

