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Geschäftsführer BFI-Burgenland Peter Maier, Petra Karall (BFI), Julia Weber (BFI, Betreuerin des Pflegekurses), Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar © Land Burgenland

Oberpullendorf: Pflegehelferausbildung wieder im Herbst

08.05.2009 16:17

Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar: Bisher 98 Prozent der Ausgebildeten haben auch eine Beschäftigung gefunden.

In Zeiten einer schwierigen Wirtschaftssituation floriert die Gesundheitsbranche ungebrochen. Um den Bedarf an zusätzlichem Pflegepersonal zu decken, gaben heute Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar und BFI-Geschäftsführer Peter Maier den Start eines neuen Pflegehelferkurses in Oberpullendorf bekannt.

Der Bedarf an Pflegepersonal wächst in Österreich weiterhin stetig. Das WIFO prognostiziert jährlich einen zusätzlichen Bedarf von 6.000 neuen Arbeitsplätzen im Pflegebereich österreichweit. Das Burgenland ist davon auf Grund der demografischen Situation mit einem hohen Anteil an älteren Menschen besonders betroffen. In den vergangenen zehn Jahren wurde bereits die Anzahl der Pflegeheime im Burgenland auf 40 verdoppelt, davon entstanden vier im Bezirk Oberpullendorf. „Der arbeitsmarktpolitische Schwerpunkt Gesundheits- und Pflegeberufe wird deshalb auch in Zukunft forciert. In der Wirtschaftskrise haben hier Jobsuchende sehr gute Chancen“, erklärt Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar.

Aus diesem Grund startet im BFI Oberpullendorf ab Herbst eine neue Pflegehelferausbildung für 18 Kursteilnehmer. Der Vorbereitungskurs mit Auswahlverfahren findet bereits vom 22. bis 23. Juni statt. Ab 14. September beginnt dann der knapp einjährige Kurs mit jeweils 800 theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten. Die Anmeldung erfolgt über das AMS Oberpullendorf. Finanziert werden die Kosten des Kurses im Ausmaß von 102.000 Euro vom Land Burgenland mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Im ersten Quartal 2009 stieg die Nachfrage nach Pflegeheimplätzen und entsprechendem Personal um 30 Prozent. Gesundheitslandesrat Dr. Rezar sieht darin eine positive Folge der Aufhebung des Pflege-Regresses. „Der Erfolg der vergangenen Jahre – arbeitsmarkt- wie auch sozialpolitisch – hat uns Recht gegeben. Interessierte sollten sich daher rasch melden und die Jobchance Pflegeberuf ergreifen“, so Landesrat Dr. Rezar, der abschließend betont, dass in den letzten Jahren 98 Prozent der in diesen Kursen Ausgebildeten danach eine Beschäftigung gefunden haben.

Für den Inhalt verantwortlich:
Reinhard Huber
Landesmedienservice
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